Bio Magazin Interview mit claro Gründer und Geschäftsführer Josef Dygruber

“Wir setzen auf regionale Rohstoffe wie auch bei unserem Alpensalz aus der Region Bad Ischl. Lieferanten wählen wir stets mit Sorgfalt, wobei ein wichtiges Kriterium neben der Qualität, ein Standort in nächster Nähe zu claro ist.”, so Josef Dygruber im Interview im Bio Magazin.

Josef Dygruber, Geschäftsführer claro, im Interview im Bio Magazin

Artikel im Bio Magazin vom 9. Februar 2017

 

Spülmittel aus Österreich bietet Konzernen Paroli

“Ein kleiner Betrieb in Mondsee bietet mit Spülmittel aus Österreich den Konzernen Paroli. Über gefährliche Versuchungen, harte Bremsmanöver und die Lust an unternehmerischer Freiheit.”

Standard Artikel über claro, Spülmittel aus Österreich

Verena Kainrath von Der Standard traf Geschäftsführer Josef Dygruber zum Gespräch in Wien.

Mondseer Geschirrspülmarke claro lebt den Öko-Gedanken

“Viele wissen nicht, dass claro ein Österreichisches Unternehmen ist (Sitz am Mondsee) und das Salz bei den Salinen Austria in Ebensee einkauft.”, so Josef Dygruber im Gespräch mit Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung.

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Wenn eine Nebensache zur Hauptaufgabe wird

Geschirrspülen ist für viele Menschen eine Nebensache – obwohl der Schutz unseres Lebensraumes eigentlich unsere Hauptaufgabe sein sollte.
Umweltfreundliches Spülen erbringt einen großen Beitrag zum Schutz unseres Lebensraumes. Leider ist vielen Konsumenten nicht bewusst, welche Chemikalien durch konventionelle Geschirrspülprodukte in unser Grundwasser gelangen.

claro hat sich zum Ziel gesetzt, schadstofffrei zu produzieren und setzt das umweltfreundliche Konzept schon seit der Gründung 1995 im Geschäftsalltag um.
claro bietet eine große Palette mit umweltfreundlichen Produkten an, wie die drei verschiedenen ÖKO Geschirrspültabs und das ÖKO Classic Pulver, den ÖKO Klarspüler oder das ÖKO Regeneriersalz.

Heutzutage findet durch den „Bio- und Nachhaltigkeits-Boom“ bereits ein Umdenken bei vielen Konsumenten statt, was für uns alle gut ist. Im Endeffekt sollte Qualität vor dem Preis stehen, jedoch ist es bis dahin noch ein weiter Weg, da eine kostengünstige und zugleich hochwertige und umweltfreundliche Produktion eine große Herausforderung darstellt. Da Geschirrspülen häufig als unangenehme, jedoch notwendige Nebensache angesehen wird, ist nicht jeder bereit dazu, in hochwertige, höherpreisige Produkte zu investieren. Vor allem auf einem Markt mit unendlich großem Angebot an Austauschprodukten.

Sich als ökologisch nachhaltiges Unternehmen auf dem Markt des Geschirrspülens zu etablieren ist zwar möglich, jedoch bedarf es Konzepte, um die Konsumenten von den Vorteilen biologischer Produkte zu überzeugen. Eine große Herausforderung ist es, einen Zusatznutzen für die Kundin und den Kunden zu entwickeln und im Sinne der Betriebswirtschaftslehre über den Kernnutzen, über das Basisprodukt, das erwartete sowie erweiterte Produkt hinauszudenken und ein potenzielles Produkt zu schaffen. Doch was ist ein potenzielles Produkt? Ein potenzielles Produkt umfasst den potenziellen Nutzen eines Erzeugnisses, den jenes in Zukunft haben könnte.

Ein Geschirrspültab als Badezusatz zu verwenden ist wohl kaum vorstellbar. Oder das Tab auch als Duschseife zu verwenden, das ist auch nicht machbar. Es ist also nicht möglich, einem Produkt einen zusätzlichen Nutzen oder eine weitere Verwendungsmöglichkeit zuzuschreiben, wenn dann der ursprüngliche Verwendungszweck, nämlich Geschirrspülen bei höchster Reinigungsleistung, verloren geht. Also sollte man sich nicht am Zusatznutzen orientieren, sondern an den Wertvorstellungen, die durch ein Produkt verwirklicht werden können.

Wohin geht nun aber die Entwicklung, sodass zu guter Letzt ein Produkt entstehen kann, dass nicht nur attraktiv für den Konsumenten, sondern auch hoch qualitativ, innovativ und sowohl für Betrieb, als auch Konsument finanziell tragbar ist? Wie kann man Geschirrspülen attraktiver machen und den negativen Beigeschmack dieser Tätigkeit verschwinden lassen?
Ich stelle mir all diese Fragen und weiß es selbst nicht, wohin die Produktentwicklung in Zukunft gehen wird, da das Innovationsmanagement immerwährend Fortschritte macht. Jedoch denke ich, dass jeden Tag die bestmögliche Leistung für den Kunden zu erbringen ein guter Anfang ist. Und das macht claro. Und zwar „Grün. Aber gründlich.“