Handelszeitung: claro – Grüner Erfolg mit Turboboost

Gabriele Jiresch (Handelszeitung)  traf Josef Dygruber zum Interview:

“Jetzt kommt es Schlag auf Schlag: claro relauncht das Sortiment komplett, die Kommunikation über die phosphatfreien Geschirrspülmittel und Tabs greift, das Unternehmen wird von Bundesministerin Sophie Karmasin als familienfreundlich ausgezeichnet, und es erhält den Staatspreis für Smart Packaging (Regeneriersalz in der Pyramide) in der Kategorie b2c vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.”

Handelszeitung Bericht über claro

Warum wir uns und die Welt schützen müssen

Die Temperatur der Erde ist seit dem Jahr 1880 um 0,85 Grad Celsius gestiegen. In Österreich erhöhte sich die Durchschnittstemperatur sogar um nahezu 2 Grad. (Quelle: www.klimaschlau.wien.gv.at und www.derstandard.at)

Das ist auf den Treibhauseffekt zurückzuführen.

Die Erde erwärmt sich durch die erhöhte Konzentration von Treibhausgasen wie CO2 immer mehr, was zu mehr Wasserdampf in der Atmosphäre führt. Dies bringt massive Niederschläge und Extrem-Wetterereignisse mit sich.

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In den vergangenen 30 Jahren traten wetterbedingte Katastrophen bei uns dreimal so häufig auf wie zuvor. Das bekommen wir zu spüren: Ernten der Landwirte gehen verloren, Häuser und Felder werden oft völlig zerstört und manche Gebiete werden unbewohnbar. Das Leben der Menschen wird immer mehr bedroht, durch das was uns eigentlich Schutz geben sollte: die Erde.

In ganz Österreich gab es heuer bereits Überschwemmungen sowie unzählige Schäden durch Sturm, Blitzschlag oder Hagel. Einsatzkräfte waren mit engagierten Frauen und Männern im Einsatz um das Hab und Gut, wenn nicht sogar das Leben von Menschen zu schützen.

Doch sind wir nicht selbst verantwortlich für die Veränderungen in der Natur?

Wir, claro, versuchen alles, um diese Fragen nicht länger stellen zu müssen. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, das Klima nicht weiter negativ zu beeinflussen.

Denn es ist unser aller Aufgabe für eine gesunde Umwelt zu sorgen und den unnötigen Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Nur dadurch können wir garantieren den Klimawandel nicht weiter voranzutreiben.

Deshalb sind wir auch täglich bemüht unsere Produkte noch umweltfreundlicher zu machen und gerade deshalb sind unsere claro-Produkte bereits seit vielen Jahren zu 100% phosphatfrei. Nachhaltigkeit wird bei uns großgeschrieben und täglich so gut wie möglich umgesetzt.

Das geschieht indem wir das Salz für unser einzigartiges Regeneriersalz direkt aus dem Salzkammergut beziehen, um unsere Verkehrswege so kurz wie möglich zu halten. Außerdem befinden sich sowohl unsere Produktion als auch die Büroräume unter einem Dach, um Zeit und Kraftstoff zu sparen.

Hinzu kommt, dass unsere Tabs geschützt sind durch eine einzigartige wasserlösliche Folie, durch die große Mengen an Plastikmüll vermieden werden können. Doch das alles reicht uns noch nicht. Denn es ist unsere Welt und somit unsere Zukunft, die geschützt werden muss. Und das grün, aber gründlich.

Wenn eine Nebensache zur Hauptaufgabe wird

Geschirrspülen ist für viele Menschen eine Nebensache – obwohl der Schutz unseres Lebensraumes eigentlich unsere Hauptaufgabe sein sollte.
Umweltfreundliches Spülen erbringt einen großen Beitrag zum Schutz unseres Lebensraumes. Leider ist vielen Konsumenten nicht bewusst, welche Chemikalien durch konventionelle Geschirrspülprodukte in unser Grundwasser gelangen.

claro hat sich zum Ziel gesetzt, schadstofffrei zu produzieren und setzt das umweltfreundliche Konzept schon seit der Gründung 1995 im Geschäftsalltag um.
claro bietet eine große Palette mit umweltfreundlichen Produkten an, wie die drei verschiedenen ÖKO Geschirrspültabs und das ÖKO Classic Pulver, den ÖKO Klarspüler oder das ÖKO Regeneriersalz.

Heutzutage findet durch den „Bio- und Nachhaltigkeits-Boom“ bereits ein Umdenken bei vielen Konsumenten statt, was für uns alle gut ist. Im Endeffekt sollte Qualität vor dem Preis stehen, jedoch ist es bis dahin noch ein weiter Weg, da eine kostengünstige und zugleich hochwertige und umweltfreundliche Produktion eine große Herausforderung darstellt. Da Geschirrspülen häufig als unangenehme, jedoch notwendige Nebensache angesehen wird, ist nicht jeder bereit dazu, in hochwertige, höherpreisige Produkte zu investieren. Vor allem auf einem Markt mit unendlich großem Angebot an Austauschprodukten.

Sich als ökologisch nachhaltiges Unternehmen auf dem Markt des Geschirrspülens zu etablieren ist zwar möglich, jedoch bedarf es Konzepte, um die Konsumenten von den Vorteilen biologischer Produkte zu überzeugen. Eine große Herausforderung ist es, einen Zusatznutzen für die Kundin und den Kunden zu entwickeln und im Sinne der Betriebswirtschaftslehre über den Kernnutzen, über das Basisprodukt, das erwartete sowie erweiterte Produkt hinauszudenken und ein potenzielles Produkt zu schaffen. Doch was ist ein potenzielles Produkt? Ein potenzielles Produkt umfasst den potenziellen Nutzen eines Erzeugnisses, den jenes in Zukunft haben könnte.

Ein Geschirrspültab als Badezusatz zu verwenden ist wohl kaum vorstellbar. Oder das Tab auch als Duschseife zu verwenden, das ist auch nicht machbar. Es ist also nicht möglich, einem Produkt einen zusätzlichen Nutzen oder eine weitere Verwendungsmöglichkeit zuzuschreiben, wenn dann der ursprüngliche Verwendungszweck, nämlich Geschirrspülen bei höchster Reinigungsleistung, verloren geht. Also sollte man sich nicht am Zusatznutzen orientieren, sondern an den Wertvorstellungen, die durch ein Produkt verwirklicht werden können.

Wohin geht nun aber die Entwicklung, sodass zu guter Letzt ein Produkt entstehen kann, dass nicht nur attraktiv für den Konsumenten, sondern auch hoch qualitativ, innovativ und sowohl für Betrieb, als auch Konsument finanziell tragbar ist? Wie kann man Geschirrspülen attraktiver machen und den negativen Beigeschmack dieser Tätigkeit verschwinden lassen?
Ich stelle mir all diese Fragen und weiß es selbst nicht, wohin die Produktentwicklung in Zukunft gehen wird, da das Innovationsmanagement immerwährend Fortschritte macht. Jedoch denke ich, dass jeden Tag die bestmögliche Leistung für den Kunden zu erbringen ein guter Anfang ist. Und das macht claro. Und zwar „Grün. Aber gründlich.“

Mein Ferialpraktikum bei claro

„claro – Grün. Aber gründlich.“ – der Slogan der in Mondsee ansässigen Firma claro war mir schon sehr lange Zeit bekannt, vor allem weil ich aus der Region komme.

Im vergangenen Jahr zog ich von Oberösterreich nach Graz und begann mein Bachelorstudium Marketing & Sales auf der Fachhochschule Campus 02.

Mit dem Thema Nachhaltigkeit hatte ich mich schon länger beschäftigt, vor allem weil man tagtäglich mit einem umfangreichen Bio-Sortiment in Supermärkten konfrontiert ist, aber auch mein Maturaprojekt mit dem Thema „FAIRTRADE“ hatte mein Interesse geweckt. Zudem wurden uns auf der FH in der Lehrveranstaltung „Nachhaltiges und verantwortungsvolles Wirtschaften“, sowie in einigen anderen Vorlesungen soziale, ökologische und ökonomische Werte nahegelegt.

Für mich stellte sich die Frage – „Welche nachhaltigen Unternehmen mit einer Betriebsniederlassung im Salzkammergut kenne ich?“ – Also traf ich die Entscheidung, mich bei der Firma claro in Mondsee für einen Praktikumsplatz zu bewerben.

Beim Vorstellungsgespräch war ich bereits von der Dynamik und Jugendlichkeit des Unternehmens beeindruckt und daher freute ich mich umso mehr, als ich die Zusage für den Praktikumsplatz bekam. Nun verbringe ich acht Wochen in der Verkaufsabteilung und bekomme zudem einen Einblick in die Marketingaktivitäten der Firma. Meine Kolleginnen im Verkauf und Marketing versuchen, mir in diesem doch sehr kurzen Zeitraum so viele Tätigkeiten als möglich anzuvertrauen. Unter anderem darf ich den claro Onlineshop betreuen.

Besonders gefällt mir das Leitbild der Firma:

Die Firma claro steht für Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit, Innovation, Pioniergeist, Authentizität, Bodenständigkeit und Regionalität.

claro ist für mich ein Unternehmen, in dem soziale sowie ökologische Werte einen sehr hohen Stellenwert haben und dies bezieht sich sowohl auf die eigenen Mitarbeiter, als auch auf die Kunden.

Nach einigen Befragungen des claro-Teams konnte ich feststellen, dass Entscheidungen im Betrieb kooperativ getroffen werden. Das bedeutet, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in wichtige betriebliche Entscheidungen mit eingebunden werden und bei der Lösungsfindung mitwirken. Weiters wird im Unternehmen sehr viel Wert auf Design und Innovationsmanagement gelegt.

Den starken Konkurrenz- sowie Preiskampf unter den Wettbewerbern in der Branche sehe ich als große, aber zu bewältigende, Herausforderung für das Unternehmen claro. Durch Innovation, Qualität und Nähe zum Kunden kann claro langfristig gesetzte Ziele erreichen und ihre Ideale verwirklichen.

Abschließend empfinde ich es, in Bezug auf mein Praktikum, als sehr wichtig, schon früh Berufserfahrung zu sammeln und über die Abläufe in einem Betrieb Näheres zu erfahren. Für mich ist Praxiserfahrung eine wichtige Voraussetzung, um nach dem abgeschlossenen Studium für das Berufsleben vorbereitet zu sein. Nach einiger Zeit im Betrieb bin ich zuversichtlich, wertvolle Erfahrungen gesammelt zu haben und auch weiterhin noch Einiges dazulernen zu können.

Andrea Schachl, Marketing & Sales Studentin, 20 Jahre