Gletscher – Die kalten Riesen der Erde

Jeder Gletscher besteht aus drei Schichten: Schnee, Firn und ganz unten ist Eis. Firn entsteht, wenn Schnee zu tauen beginnt, gefriert, dann wieder taut und erneut gefriert. So werden die Schneeflocken im Laufe der Zeit immer gröber und eisiger. Wenn Neuschnee fällt, werden die Firnkörner durch das Gewicht des Schnees zusammen gedrückt.

Dadurch verwandeln sich die Firnkörner erst in Eisklumpen und dann in eine riesige Eismasse. Mit dem Neuschnee passiert im Laufe der Zeit genau dasselbe: Erst verwandelt er sich in Firn und dann in Eis. Die Folge: Der Gletscher wächst immer weiter an.

Gletscher sind ständig in Bewegung. Sie “fließen” langsam ins Tal und tragen dabei Schutt und Steine ab.

Wie Sandpapier ein Stück Holz abschleift, so schleifen diese Steine im Laufe der Jahrtausende die Felsen der Berge ab. Dadurch entstehen Gletscherspalten und sogar ganz neue Landschaften. Weltweit werden Gletscher immer kleiner und verschwinden zum Teil sogar ganz. In Zeiten des Klimawandels sind die Eiskolosse Zeugen der Erderwärmung.

In den letzten 150 Jahren sind die Gletscher der Erde um die Hälfte geschrumpft.

Wir müssen eine saubere Leistung bringen, dass uns diese kalten Riesen erhalten bleiben. Beginnen wir doch beim Geschirrspülen…