claro Geschirrspültabs: Ökologisch und leistungsstark

Seit 1998 setzt ECHO neue journalistische Maßstäbe in Tirol. Seit 2005 erscheint das erfolgreiche ECHO-Konzept auch in Salzburg. ECHO bringt monatlich die wirklich wichtigen Themen in gut recherchierter, spannend geschriebener und unterhaltsam aufgemachter Form.
ECHO liefert ausführliche Hintergründe, hat einen anspruchsvollen Stil und folgt der Devise, dass Wissen nicht kompliziert und Unterhaltung nicht seicht sein muss. Die Dezember-Ausgabe beinhaltet ein Interview mit claro Geschäftsführer Josef Dygruber, welchen wir Ihnen in den folgenden Zeilen wiederspiegeln möchten.

 

Seit 15 Jahren entwickelt und produziert die „claro products GmbH“ in Mondsee Tabs und Mittel rund um den Geschirrspüler. Für den geschäftsführenden Gesellschafter Josef Dygruber steht das Thema Umwelt in den nächsten zehn Jahren ganz oben.

Es braucht viel Mut, von null weg ei­ne eigene Marke aus dem Boden zu stampfen. Josef Dygruber, Inhaber und Geschäftsführer des Geschirrspülmit­telherstellers claro, hat sich den Schritt zu­getraut. Im Jahr 1995 wagte er es, am heiß umkämpften Markt mit seiner eigenen Mar­ke einzusteigen. „Am Spülmaschinensektor sind wir Innovationsführer und treiben heu­te große Mitbewerber vor uns her“, so Dy­gruber. Die Forschungs- und Entwicklungs­abteilung des Unternehmens hat dabei von Anfang an eine große Rolle gespielt. claro prägte das Konzept der 3 Phasen-Tabs, die zeitversetzt Reinigungswirkstoffe freigeben. Zusätzlich bietet man mit den 7 in 1 Tabs, die Multis unter den Geschirrspülreinigern. Und claro ist durch seine wasserlösliche Folie jenes Unternehmen, welches den Kunden ermöglicht Geschirrspül – Tabs anzuwenden, ohne mit chemischen Stoffen in Berührung zu kommen.

Einen großen Anteil am Erfolg von claro hat Erich Fabianitsch. Josef Dygruber hatte mit ihm gemeinsam für den Haushaltsreini­ger-Riesen Benckiser („Calgonit“, „Calgon“) gearbeitet. Fabianitsch erklärte sich dazu be­reit, mit dem damals 25-jährigen Dygruber ein eigenes Unternehmen zu gründen. Das hohe technische und chemische Know-How von Erich Fabianitsch ist für eine Reihe revo­lutionärer Entwicklungen am Geschirrspül­sektor verantwortlich. Mittlerweile ist der claro-Mastermind in Pension gegangen und es lag an Dygruber jemanden zu finden, der in die großen Fußstapfen seines Kollegen treten könnte. „Unser neuer Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, Alois Klingel, füllt die Fußstapfen sehr gut aus. Ich hätte mir gar keinen besseren Nachfolger für Erich Fabianitsch wünschen können“, so der claro – Geschäftsführer. Auch Klingel war für den Konzern Benckiser tätig und bringt seit Be­ginn dieses Jahres seine reichliche Erfahrung in der Forschungsabteilung von claro ein.

LEISTUNG PLUS UMWELT.

Alois Klingel lag viel daran zusätzlich freie Kapazitäten für den Bereich Forschung und Entwick­lung zu bekommen und eine klare Trenn­linie zwischen dem operativen Geschäft und den Labortätigkeiten zu etablieren. Ein Vollzeit- sowie ein Teilzeitmitarbeiter sind in seiner Abteilung hinzugekommen, so, dass man durch die zusätzlichen Res­sourcen auch zukünftig innovative Projek­te angehen kann. „Heute ist es besonders wichtig, auf ökologische Produkte umzu­stellen, wobei die Leistungsfähigkeit trotz­dem voll und ganz erhalten bleiben soll“, sagt Klingel. Das Verhältnis Ökologie und Leistungsfähigkeit war lange Zeit nicht aus­gewogen. Wer früher der Umwelt zuliebe umweltschonende Produkte kaufte, konnte nicht mit derselben Effizienz rechnen, wie bei aggressiveren Reinigungsmitteln. „Wir wissen der Konsument macht heute keinen Kompromiss mehr und will eine Top – Rei­nigungsleistung haben. Wir wollen den­noch trotz unserer ökologischen Ausrich­tung kein Nischenprodukt sein, sondern mitten im Regal der Supermärkte zwischen den Produkten der Big Player stehen. Das gelingt uns auch“, erklärt Josef Dygruber.

Vor neun Monaten haben sich die Verant­wortlichen bei claro ein Herz gefasst und setzen seit dem alles auf das Ökokonzept. Die Marke wurde komplett umpositioniert, seither werden bei claro nur mehr phos­phatfreie Produkte produziert. Dem Motto „Grün. Aber gründlich.“ folgend, erwei­terte claro sein Ökoangebot um ein weg­weisendes Produkt. Mit den „2020“-Tabs möchte das Unternehmen schon heute die Standards von morgen setzen. „Neben den umweltschonenden Eigenschaften sorgt der Einsatz neuer Rohstoffe sowie die star­ke Formel mit natürlichem Soda für eine perfekte Reinigungsleistung. Kaffee- und Teerückstände können bereits bei Spültem­peraturen unter 55° Celsius restlos beseitigt werden“, erklärt Alois Klingel. claro setzt nicht auf das Thema Umwelt, da es jetzt gerade modern ist.

Heute die Standards von morgen setzen. Seit 15 Jahren entwickelt und produziert die „claro products GmbH“ in Mondsee Tabs und Mittel rund um den Geschirrspüler. Für den geschäftsführenden Gesellschafter Josef Dygruber steht das Thema Umwelt in den nächsten zehn Jahren ganz oben. „Die letzten zehn Jahre Josef Dygruber: Der erfolgreiche claro – Geschäftsführer hat seine Marke von null weg aufgebaut. An der University of Salzburg Business School hat er sein Ma­nagementwissen noch erweitert. “Die letzten 10 Jahre standen im Zeichen der Kommunikations- und Informationstechnologien, ich denke die nächsten zehn Jahre werden vom The­ma Umwelt bestimmt werden“, so Josef Dy­gruber, der überzeugt davon ist, mit seiner Produktpalette ideal aufgestellt zu sein.

VERBINDUNG VON PRAXIS UND THEO­RIE.

Der erfolgreiche Geschäftsmann Josef Dygruber entschied sich vor drei Jahren ne­ben seiner Karriere für eine Managemen­tausbildung an der University of Salzburg Business School. „Wichtig ist mir die Um­setzung von theoretischen Inhalten in die Praxis, deshalb entschied ich mich für die SMBS. Durch die Inputs in den Lehrver­anstaltungen lernte ich nicht nur die Mar­ke als strategischen Erfolgsfaktor zu sehen sondern diese auch in meiner langfristigen Planung zu implementieren“, erklärt der Geschäftsführer von claro. Der Master in International Business (MIB) sichert durch den praxisorientierten Aufbau die direkte Anwendung des Gelernten in die konkrete Umsetzung. Mit zwei zusätzlichen interna­tionalen Aufbaumodulen erwarb Dygru­ber nach dem MIB den akademischen Titel „MBA in General Management“. Dabei konnte der zweifache Familienvater zu­sätzlich Erfahrungen im Ausland sammeln. „Die Aufenthalte in St. Gallen, London, Shanghai und Toronto sorgten dafür, dass ich neue Eindrücke bekam, andere Kul­turen kennen lernte und neue potenzielle Geschäftspartner traf“, erzählt Dygruber, der sein Studium im Sommer diesen Jahres abschloss.

Zusätzlich wurde er 2010 zum „SMBS Alumni of the Year“ ausgezeichnet. Neben dem wissenschaftlichen Talent kommen bei dieser Auszeichnung auch wirtschaftliche sowie soziale Kompetenzen zum Tragen. Die ökonomische Kompetenz von Josef Dygruber wurde durch den fulminanten Aufbau seiner Marke belegt. Bezüglich der sozialen Kompetenz hat sich das Un­ternehmen claro ebenfalls einen Namen gemacht. „Wir haben in meinem Heimat­ort Adnet ein Schulprojekt initiiert, wobei wir circa 200 Kindern ermöglicht haben an Schwimmkursen im Sportzentrum Rif teil­zunehmen“, erklärt Dygruber. Die Busfahr­ten sowie das wöchentliche Training durch eine Schwimmexpertin wurden vom Ge­schirrspülmittelhersteller finanziert. claro hat dieses Projekt über drei Jahre lang ver­folgt und unterstützt zusätzlich Triathlon­veranstaltungen im Bezirk Hallein. „Wir achten auf die soziale Komponente und set­zen dabei langfristig auf unsere Jugend. Es geht nicht darum, lediglich zu Weihnachten zur Gewissensberuhigung etwas zu spen­den“, so der claro – Geschäftsführer.

(Quelle: Echo Verlag Salzburg)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.