Schlenkengeist 2019

Wie jedes Jahr im Februar pilgern in Gedenken an den 1992 verstorbenen Josef Brüggler alias “Schlenkengeist” Skitourngeher auf den 1650 Meter hohen Schlenken.

Beim Schlenkengeist handelt es sich um ein Skitourenevent der Extraklasse – ohne Rennen. Die Teilnehmer besinnen sich auf den Ursprungsgedanken zurück. Naherholung, Naturerlebnis, Ausgleich, Gesundheit mit dem Effekt, dass ein Entspannungszustand und Entschleunigung eingeleitet wird.

In diesem Jahr suchte man sich eine Vollmondnacht für die Tour aus. Deshalb wurde erst um 15 Uhr in Wimberg gestartet bzw. hatten die Teilnehmer die Möglichkeit um 16 Uhr ab Zillreith dazuzustoßen.

Nach einem kurzen Gruppenfoto gab es nur mehr eine Richtung – rauf zum Gipfel. Der Weg führte über die Halleinerhütte vorbei nach Formauund weiter zu den Schlenkenalmen. In der Dämmerung folgte der letzte Anstieg bis zum Gipfel. Oben angekommen gab es eine fantastische Sicht auf das Lichtermeer der Orte im Tennengau bis nach Salzburg. Im Mondschein fuhr die Schlenkengeistgruppe bis zum Gasthaus Zillreith, wo man mit einer Jause belohnt wurde.

Am Ende des Abends wurde die Spende in Höhe von 800 Euro an die Bergrettung übergeben.

Das Event wurde 2016 von claro Chef Josef Dygruber ins Leben gerufen. Damals startete man die Tour mit 10 Teilnehmern. Im darauffolgenden Jahr durfte jeder eine Person einladen. In diesem Jahr bestand die Schlenkengeistpartie aus knapp 40 Skitournbegeisterten. Beim Schlenkengeist handelt es sich um eine geschlossene Veranstaltung. Teilnehmen darf, wer eingeladen wird.

Naturtalent Marc Digruber

Marc Digruber ist bereits ein alter Hase im Skiweltcup. In der kommenden Saison möchte er ganz vorne mitmischen. Für dieses Vorhaben unterstützen wir den Niederösterreicher gerne als neuer Kopfsponsor!

Kurzer Rückblick & Meilensteine von Marc Digruber:

2010 startete Marc zum ersten Mal im Weltcup
2012 begann seine Ausbildung als Polizist
2016 fuhr er sein bisher bestes Weltcupergebnis in Val-d’Isère ein
2018 heiratete er seine Partnerin Jacqueline 
2018 wurde er zum ersten Mal Vater

Marc Digruber

Die stärkste Disziplin von Marc Digruber ist Slalom. Hier fuhr er in den letzten Jahren kontinuierlich unter den 30 Besten. In der kommenden Saison ist die Platzierung unter den Top 15 sein Ziel. Dafür wünschen wir ihm alles Gute und freuen uns auf das erste Rennen am 20. Dezember in Saalbach-Hinterglemm (Ersatztermin für das abgesagte Rennen in Val-d’Isère).

Thomas Tumler überrascht in Beaver Creek

Thomas Tumler fährt aufs Riesentorslalom-Podest

Bild von Marcel Hirscher, Stefan Luitz und Thomas Tumler

BEAVER CREEK 02.DEZ.18 FIS World Cup: Marcel Hirscher (AUT), Stefan Luitz (GER) und Thomas Tumler (SUI). Photo: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Der Schweizer startet mit der hohen Nummer 48 ins Rennen und fährt im ersten Durchgang auf den 21. Platz. Zu dem Zeitpunkt hätte er sich noch nicht träumen lassen, dass er mit seinem zweiten Lauf alles ändert. Tumler legte im zweiten Durchgang Laufbestzeit hin. Bis auf die letzten beiden Fahrer leuchtete die Zeitmessung jedes Mal rot auf, was die Führung des 29-Jährigen bis dahin bedeutete. Am Ende ging das Rennen an den Deutschen Stefan Luitz. Platz zwei belegte der Österreicher Marcel Hirscher. Thomas Tumler kann seinen dritten Platz – und erste Podestplatzierung noch immer nicht fassen. «Nach meiner Fahrt im ersten Lauf hatte ich nicht einmal daran geglaubt, dass dies für den zweiten reichen würde. Und jetzt das. Fantastisch. Mir fehlen die Worte.», berichtete die NZZ.

Der Schweizer ist seit der Saison 2018/19 teil des claro Naturtalente Teams.

Gruppenbild claro Familie

Das gesamte claro Team freut sich mit Thomas Tumler und hat bereits die Sektkorken knallen lassen.

 

 

Naturtalent Dominik Schwaiger

Der Bayer Dominik Schwaiger startet mit grünem claro Helm in die Saison 2018/19

Das Skifahren wurde dem 27-jährigen bereits in die Wiege gelegt. Im Alter von drei Jahren war er bereits Mitglied im WSV Königssee. Sein Vater Michael Eder mischte ebenfalls im Weltcup mit. Im Jahr 2006 bestritt Dominik Schwaiger sein erstes FIS-Rennen.

Zwei Jahre später zwang ihn ein Schienbeinbruch zu seiner ersten Pause. In der Saison 2013/14 fuhr Dominik Schwaiger zum ersten Mal im Weltcup. Sein bisher bestes Ergebnis gelang ihm am 21.Dezember 2015 in Alta Badia. Zur Überraschung aller Experten führ er auf den vierten Platz. Ende des Jahres 2017  setzte er mit seinem schweren Sturz alle unter Schock. In Bormio kam Schwaiger bei der Weltcup-Abfahrt zu Fall. Eine Schambeinverletzung war die Folge, womit die Saison 17/18 für ihn beendet war.

Am Wochenende startete Schwaiger in sein erstes Rennen. Sein Comeback feierte er bei der Abfahrt in Lake Louise.

Naturtalent Thomas Tumler

Der Schweizer Thomas Tumler wird in der Saison 2018/19 von claro unterstützt.

Skifahrer Thomas Tumler

Der 28-jährige aus Samnaun ist bereits seit 2011 bei Swiss Ski. Seit 2014 fährt Thomas im A-Kader der Schweizer. Er hat sich auf die Disziplinen Riesenslalom und Super-G spezialisiert und fuhr am 17. März 2016 mit dem achten Platz sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis ein. In der darauffolgenden Saison machten Tumler Rückenbeschwerden zu schaffen. Er musste die Wintersaison vorzeitig abbrechen. Im Winter 2017/18 feierte der Schweizer sein Comeback und sicherte sich Platzierungen unter den Top 15. Im Februar 2018 war er erstmals bei Olympischen Winterspielen dabei.

Wir drücken die Daumen und wünschen ihm alles Gute!